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Trotz Steigerung kein Sieg - Bundesligamannschaft macht es spannend

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Oleksander PetrenkoDie Bundesligamannschaft spannt ihre Fans weiter auf die Folter - der Klassenerhalt ist noch immer nicht in trockenen Tüchern.

„Konzentration und stabile Übungen“, lautete die Devise der Zusamthaler an diesem Wochenende. Nachdem am vorherigen Wettkampf viele Stürze und grobe Fehler die Niederlage der Athleten bestimmten, wurde unter der Woche fleißig an der Stabilität und Routine der Übungen gearbeitet. Gegen die TG Allgäu war allen klar: Hier müssen die Fehler der letzten Woche dringend reduziert werden, um eine Chance auf einen Sieg gegen das stark aufgestellte Team zu haben. Mit großer Vorfreude reisten Mannschaft und Fans zu den Freunden ins Allgäu.
Bereits die ersten Übungen am Boden zeigten, dass die Trainingsziele der Buttenwiesener Turner in die Tat umgesetzt werden konnten. Ohne jegliche Stürze und mit gelungenen Übungen präsentierten sich Fabian Ullrich, Moritz Kraus, Oleksander Petrenko und Daniel Kehl ordentlich. Jedoch führten zahlreiche Landefehler und kleine Schritte zu Abzügen, die in ihrer Summe derart ins Gewicht vielen, dass die Scorepunkte immer an das äußerst sauber turnende Team der Gastgeber gingen.

Mit einem Punktestand von 11:0 war es nun die Aufgabe, am Pauschenpferd die gewohnt stabilen Übungen darzubieten, um den Rückstand zu kompensieren. Nicolai Ullrich und Moritz Kraus konnten die Erwartungen erfüllen. Ersterer verlor jedoch vier Zähler gegen die Neuverpflichtung der Allgäuer, den Finnen Oskar Krimes, Kraus verlor knapp einen Scorepunkt gegen Jürgen Hartner. Thomas Rössler und Oleksander Petrenko turneten zunächst sauber und stabil, mussten aber das Gerät nach einem Sturz verlassen. Petrenko gelang es jedoch trotzdem, die ersten fünf Scores auf das Punktekonto der Buttenwiesener zu erturnen. Auch hier zeigten die Turner der TG Allgäu, dass sie mit sauberen Übungen auch kleine Haltungsfehler und damit auch Abzüge verhindern können. Zwar gab es strittige Kampfrichterentscheidungen, die zu einer äußerst deutlichen Punktedifferenz führten, nichtsdestotrotz bewiesen die Gastgeber immer wieder aufs Neue, dass sie in Sachen Feinheiten die Nase vorn haben, sodass das Pauschenpferd mit 9:0 Scores erneut von Allgäu gewonnen wurde.
An den Ringen lieferten sich die befreundeten Mannschaften dann Duelle auf Augenhöhe. Hier gelang es den TSV-Athleten durchweg stabile Übungen ohne Stürze zu zeigen. Ebenso konnten hier auch kleinere Fehler vermieden werden, sodass die Leistungen mit den Übungen der Allgäuer gleichzusetzen waren. Vor allem Vinzenz Höck aus Innsbruck unterstrich im Trikot des TSV Buttenwiesen seine Topform mit einer Übung, die er erst wenige Wochen zuvor an der Weltmeisterschaft präsentierte. Knapp konnten die Zusamthaler endlich den ersten Gerätesieg mit 9:8 Scores für sich verbuchen. Mit einem Zwischenstand von 28:14 ging es in die zweite Wettkampfhälfte.
Am Sprung gelang es den Buttenwiesenern, angefeuert von den mitgereisten Fans und der guten Hallenstimmnug, die gewohnte Stärke an diesem Gerät zu präsentieren. Mit 8:3 Punkten gelang es Vinzenz Höck, Fabian Ullrich, Daniel Kehl und Johannes Seifried, den Abstand zu den Gegnern auf 9 Zähler zu reduzieren.
Am Barren sollte diese Tendenz und der Schwung der Ringe- und Sprungleistung aufgenommen werden. Dieses Vorhaben gelang jedoch nur teilweise. Ein Sturz beim Abgang und teilweise grobe Fehler in den Darbietungen führten zu großen Abzügen, die gegen überwiegend saubere Leistungen der Allgäuer Athleten ins Gewicht fielen. Mit 7:0 Scores zogen die Gastgeber vor dem letzten Gerät wieder davon.
Am Reck gelangen den Turnern des TSV noch einmal stabile und saubere Übungen, jedoch hatten die Allgäuer auch hier ein weiteres Mal die Nase vorn, sodass einer Aufholjagd der Gäste keine Chance gegeben wurde.
Schlussendlich lässt sich sagen, dass die Stürze aus den letzten Wochen reduziert werden konnten, jedoch noch zahlreiche Haltungs- und Landefehler und Wackler in der Summe den Unterschied zu den Freunden der TG Allgäu ausmachten, die verdient mit starken und sauberen Darbietungen den Wettkampf für sich entscheiden konnten. Das freundschaftliche und faire Verhältnis und die gute Hallenstimmung linderten jedoch den Schmerz der Niederlage. „Wir konnten heute zeigen, dass wir unsere Fehlerquote verringern konnten und auf dem richtigen Weg sind, jedoch haben wir noch viel Luft nach oben.“, so Trainer Markus Kehl am Ende des Wettkampfes. Für den kommenden Wettkampf muss weiterhin an den eigenen Leistungen, vor allem an den Feinheiten, gefeilt werden.

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